Lernort Staatsregierung

                    

 

Lernort Staatsregierung

Auch in diesem Jahr wurde die Möglichkeit ergriffen mit einer Klasse nach München zu fahren, um im Rahmen des „Lernortes Staatsregierung“ ein Ministerium kennenzulernen und die Bayerische Staatskanzlei erkunden zu dürfen.

Ausgewählt wurde die Klasse 10 T! Mit einer erlesenen Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern, begleitet von ihrer Sozialkundelehrerin, Frau Schindele und dem Klassenleiter, Herrn Schmid starteten diese mit dem Bus nach München. Ziel war das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in der Ludwigstraße – mitten in München. Die Schüler hatten sich für das Thema „Holz – ein wichtiger Rohstoff“ entschieden und kamen mit vielen Fragen im Gepäck dort an. Zuerst durften sich alle bei einer reichhaltigen Brotzeit stärken, bevor ein Experte für den Bereich Landwirtschaft seinen Kurzvortrag hielt. Dabei konnte er sich durch die vielen interessierten Fragen der Schüler von der guten Vorbereitung überzeugen. Ein Aufenthalt im Büro des Landwirtschaftsministers, Herrn Brunner, zeigte den Schülern die vielfältigen Aufgaben in diesem Bereich. Anschließend kam der Experte für die Fragen zum Thema Holz. Sehr überrascht zeigte er sich von den überaus kompetent gestellten Fragen zu diesem Thema. Gleichwohl wurden diese jedoch auch alle sehr ausführlich und interessant bearbeitet und beantwortet. Zuletzt bekamen wir noch schöne Beispiele für heimische Holzarten gezeigt. Das Land Bayern ist mit reichhaltigen Waldvorkommen versehen.

Jetzt wurde es Zeit zu einem Mittagessen, das in der Kantine des Ministeriums eingenommen wurde.

Danach ein kurzer Gang bei herrlichstem Frühlingswetter zur imposanten Staatskanzlei. Deren Geschichte erfuhren wir von unserer Begleiterin. Im Gebäude konnten wir leider nicht in das Zimmer der Ministerratsrunde, da dort gerade unser Ministerpräsident Horst Seehofer tagte. In dem Raum, in dem die Pressekonferenzen stattfinden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel in die Situation politischer Größen einfühlen, wenn sie der Presse nach einer wichtigen Sitzung Rede und Antwort stehen.

Mit viel neuem Wissen versehen kamen wir gut in Kempten an. Politik vor Ort - ein wichtiges Erlebnis für junge Staatsbürger.

 

(Elisabeth  Schindele RSDin)

Besuch des Erinnerungsortes

         

Besuch des Erinnerungsortes „Weingut II“ der 10. Klassen

 

Im Rahmen des Sozialkundeunterrichtes erhielten die 10. Klassen unserer Schule die Möglichkeit die Militärgeschichtliche Sammlung Erinnerungsort „Weingut II“ zu erleben,

Mit einem Bus der Bundeswehr ging die Fahrt in die Nähe von Landsberg. Dort erfuhren die Schüler mit ihren Lehrkräften von einer riesigen Bunkeranlage aus der Zeit des Nationlsozialismus und durften diese besichtigen.

„ Im Iglinger Wald, bei Landsberg am Lech, wuchs ein Betonmonstrum, das unendliche Wagenladungen Zement verschlang und Tausende von Menschenleben fraß…“. ( Zvi Katz, ehemaliger Häftling)

Um die deutsche Luftrüstungsindustrie vor den allgegenwärtigen alliierten Luftangriffen zu schützen, war es Anfang 1944 geplant, im Reichsgebiet sechs unterirdische und bombensichere Flugzeugfabriken zu errichten. Als Arbeitskräfte stellte die SS Häftlinge aus Konzentrationslagern bereit, die ihre Arbeit unter erbärmlichsten Bedingungen verrichten mussten. Viele kamen dabei um.

Die Bunkeranlage sollte für die Lagerung der fliegenden Bombe „Matador“ benutzt werden. Doch dies kam nicht zustande.

Im Zuge der Neuausrichtung der Waffensystemlogistik der Luftwaffe wurde im Jahre 2002 im Rahmen einer Umstrukturierung dieses Areal neuen Aufgaben zugeführt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten bei der Information erfahren, welche technische Neuerungen (Messerschmitt) ihren Einsatz im zweiten Weltkrieg finden sollten aber auch wie großes Elend durch den menschenunwürdigen Einsatz von KZ-Häftlingen hier stattfand.

Tief beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler bei der Besichtigung dieses gigantischen Bunkers. So erlebten sie ein Stück Zeitgeschichte sehr intensiv und beeindruckend.

 

         

 

Bilder : Klasse 10a der Staatlichen Realschule an der Salzstraße

(Elisabeth Schindele)

 

Drittbeste Realschule im Schach in Bayern

Drittbeste Realschule im Schach in Bayern

 Bei den bayerischen Meisterschaften im Schulschach, die am 14.03.15 in Neumarkt/Oberpfalz stattfanden, gelang dem Viererteam unserer Schule der Sprung auf`s Stockerl.

Julian Wagner 6g, Marcel Müller 10d, Johannes Gast 9T und Pascal Hansch 8f landeten nach 6 Runden hartem Kampf unerwartet auf dem 3.Platz. Bei dem Turnier im Ostendorfer Gymnasium, das Staatssekretär Füracker  eröffnete, waren ca. 500 Spieler aus den verschiedensten Schularten und aus allen Regierungsbezirken versammelt. Jeder der Spieler hatte 20 Minuten Zeit für seine Partie, wobei die Köpfe schnell rauchten und jeder kleinste Fehler vom Gegner ausgenutzt wurde.

(Bei der parallel stattfinden Lehrermeisterschaft wurde Betreuer H.Martin bayerischer Vizemeister). So konnten die Kemptener mit zwei Pokalen die Heimreise antreten.

Außer der Mannschaft anwesend Walter Rädler, Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung sowie der Turnierleiter.

Kemptener Schüler machen Zeitung

Allgäuer Zeitung vom 25.03.2015

Kemptener Schüler machen Zeitung: Lokalredaktion lädt ausgezeichnete Jung-Redakteure ein

Bildung  In Deutschland gehören sie zu den Besten: Bei einem bundesweiten Wettbewerb des Verbands Jugendpresse Deutschland sind die Macher der Kemptener Schülerzeitung Pen(n)house ausgezeichnet worden. Die Schüler der Staatlichen Realschule haben einen Förderpreis für ihr besonderes Entwicklungspotenzial erhalten.
Schülerzeitung Realschule an der Salzstraße. Unsere Lokalredaktion hat den jungen Menschen deshalb einmal die Möglichkeit gegeben, richtige Zeitung zu machen. Einen Nachmittag lang waren sie in der Redaktion unterwegs, haben eine eigene Seite entworfen und mit eigenen Themen gefüllt: 

  Bild: Martina Diemand

Wieso müssen Schüler beispielsweise  immer noch schwere Bücher schleppen, obwohl es doch schon längst leichtere Lösungen gibt? Und: Wie sehr es die jungen Leute stört, dass mittlerweile häufig die sechste Stunde vertreten wird, wenn ein Lehrer fehlt.

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